Der Neptunbrunnen
Das 1891 eingeweihte Bauwerk gilt als einer der schönsten Brunnen Berlins und erfreut sich unter den Berlin-Besuchern großer Beliebtheit. Als Geschenk des Magistrats an Kaiser Wilhelm II. zierte der Brunnen ursprünglich den Schlossplatz an der Südfassade des Berliner Stadtschlosses. Nachdem Walter Ulbricht im Jahr 1950 die Sprengung des Schlosses angeordnet hatte, wurde der Brunnen im darauffolgenden Jahr abgetragen und zur späteren Restauration eingelagert.
1969 ist das historische Bauwerk dann auf seinem heutigen Platz, unmittelbar hinter dem Fernsehturm, wieder aufgebaut worden. Seit dieser Zeit stellt sich der Meeresgott Neptun, der mit seinem mächtigen Dreizack in der Hand an der Spitze des Brunnens thront, tapfer dem täglichen Blitzlichtgewitter der Besucher. Um die Weihnachtszeit findet auf dem Platz ein Weihnachtsmarkt statt und die Fläche rund um den Brunnen wird in eine vielbefahrene Eislaufbahn verwandelt.
Neben den großen Verschönerungsarbeiten innerhalb des Fernsehturms werden zur Zeit auch die Flächen rund um den Turm modernisiert. Begonnen wurde mit dem Platz des Neptunbrunnens, so dass die Südwestseite des Fernsehturms mit dem prächtigen Brunnen und den Wasserspielen bald wieder in neuem Glanz erstrahlt.
Entworfen wurde der Brunnen übrigens von dem Schöneberger Maler und Bildhauer Carl Joseph Begas, der unter anderem auch das Bismarck-Nationaldenkmal im Tiergarten sowie das Schillerdenkmal auf dem Gendarmenmarkt geschaffen hat. Wer den Brunnen bereits vor seinem nächsten Berlin-Aufenthalt einmal genauer betrachten möchte, dem sei dieses Panorama der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt an Herz gelegt.


